Aufstellungen Gesprächstherapie Traumaarbeit

Wege zur persönlichen Klärung

Gib hier deine Überschrift ein

Therapieangebote

Aufstellungen

Bert Hellinger entwickelte die Methode der Familienaufstellungen als einen systemischen Ansatz, um verborgene Dynamiken innerhalb von Familien sichtbar zu machen. Dabei werden Beziehungen, Konflikte und emotionale Verstrickungen symbolisch dargestellt, um neue Perspektiven und mögliche Lösungen zu erkennen.

Familienaufstellungen können helfen, wiederkehrende Muster, persönliche Konflikte, belastende Beziehungen oder innere Blockaden besser zu verstehen.

Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Menschen oft unbewusst mit Erfahrungen und Schicksalen früherer Generationen verbunden sind.

Durch die Aufstellung entsteht Raum für Klarheit, Verständnis und neue Impulse für persönliche Entwicklung.

Darüber hinaus bieten systemische Aufstellungen die Möglichkeit, nicht nur familiäre Themen, sondern auch persönliche Probleme, berufliche Herausforderungen, Entscheidungsprozesse oder gesundheitliche Fragestellungen sichtbar zu machen.

Hintergründe, Zusammenhänge und unbewusste Dynamiken können auf diese Weise aus einer neuen Perspektive betrachtet werden.

Dadurch werden häufig Lösungsansätze erkennbar, die zuvor verborgen waren.

Ziel ist es, mehr innere Ordnung, Verständnis und einen stimmigen Umgang mit den eigenen Themen zu entwickeln.

Aufstellungen lassen sich auch in Einzelsitzungen mit Platzhaltern wie z.B. Figuren oder Symbolen durchführen.

Dadurch wird die Belastung der menschlichen Stellvertreter und Vertreterinnen sowie deren mögliche Betroffenheit heraus genommen.

Bei meiner Aufstellungsarbeit bevorzuge ich diese Methode, da sie zeitnah zu Ergebnissen führen kann und in geschütztem Rahmen (Raum) durchgeführt werden kann.

Grundsätzlich lassen sich Aufstellungen in Einzelsitzungen und auch im Videochat durchführen, wenn ein Klient oder eine Klientin mit der Therapeutin bereits miteinander ein ausführliches Erstgespräch in Präsens gehabt haben und eine vertrauliche Basis geschaffen ist.

Meine Arbeit orientiert sich an den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) deren zertifiziertes Mitglied ich bin.

Gesprächstherapie

Die Gesprächstherapie nach Carl Rogers wird auch als klientenzentrierte oder personenzentrierte Therapie bezeichnet.

Sie gehört zu den bekanntesten Formen der Psychotherapie.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Krankheit, sondern immer der Mensch selbst mit seinen Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen.

Bei dieser Methode geht man davon aus, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, sich weiterzuentwickeln und Lösungen für eigene Probleme zu finden.

Manchmal werden diese Fähigkeiten jedoch durch belastende Erfahrungen, Ängste oder Unsicherheiten blockiert.

Nun kann die Gesprächstherapie helfen, wieder Zugang zu den eigenen Gefühlen und Stärken zu bekommen.

Ein wichtiges Merkmal dieser Therapie ist die Haltung der Therapeut*in.

Rogers beschrieb dafür drei grundlegende Bedingungen:

  • Empathie: Die Therapeutin versucht, die Gefühle und Gedanken der anderen Person wirklich zu verstehen.
  • Wertschätzung: Der Mensch wird akzeptiert, ohne verurteilt zu werden.
  • Echtheit: Die Therapeutin verhält sich offen und ehrlich und spielt keine Rolle.

 

In den therapeutschen Gesprächen gibt es von seiten der Therapeuten*innen meist keine direkten Ratschläge.

Stattdessen hört sie aufmerksam zu, stellt Fragen und hilft dabei, eigene Gedanken klarer zu erkennen und spiegelt Emotionen.

Dadurch kann der Klient bzw. die Klientin selbst neue Lösungen und Entscheidungen entwickeln.

Häufig wird die Gesprächstherapie bei Problemen: wie Ängsten, Depressionen, Selbstzweifeln oder Konflikten eingesetzt.

Sie kann Menschen dabei unterstützen, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen und sich selbst besser zu verstehen.

Zur Gesprächstherapie gehören in der Regel mehrere Sitzungen in individuell bestimmbaren zeitlichen Abständen.

Traumaarbeit

Traumaarbeit beschreibt verschiedene therapeutische Methoden, die Menschen dabei helfen sollen, belastende oder traumatische Erfahrungen zu verarbeiten.

Ein Trauma kann entstehen, wenn ein Mensch eine Situation erlebt, die sehr bedrohlich, erschreckend oder überwältigend ist.

Man unterscheidet zwischen Schocktrauma und Entwicklungstrauma.

Dazu gehören zum Beispiel Unfälle, Gewalt, schwere Verluste, Missbrauch oder Naturkatastrophen.

Viele Betroffene leiden auch lange noch nach dem Ereignis unter starken Belastungen.

Häufig treten Ängste, Schlafprobleme, innere Unruhe, Flashbacks oder das Gefühl auf ständig unter Spannung zu stehen.

Manche Menschen vermeiden bestimmte Orte oder Situationen, weil sie an das Erlebnis erinnern.

In der Traumaarbeit geht es darum, den Betroffenen Sicherheit und Stabilität zu geben.

Die therapeutische Beziehung spielt dabei eine wichtige Rolle. Die betroffene Person soll sich verstanden, ernst genommen und geschützt fühlen.

Ein wichtiger Grundsatz der Traumaarbeit ist, dass belastende Erinnerungen nicht verdrängt werden müssen, sondern Schritt für Schritt verarbeitet werden können.

Dabei geschieht nichts gegen den Willen der betroffenen Person.

Das Tempo wird immer an die persönlichen Möglichkeiten angepasst.

Zur Traumaarbeit gehören verschiedene Methoden. Dazu zählen zum Beispiel Gesprächstherapie, Entspannungsübungen, Körperarbeit u.a.

Ziel ist es, die belastenden Erinnerungen so zu verarbeiten, dass sie nicht mehr das ganze Leben bestimmen.

Außerdem lernen Betroffene häufig, besser mit Stress und starken Gefühlen umzugehen.

Sie entwickeln neue Strategien, um sich sicherer und stabiler zu fühlen.

Dabei werden auch die eigenen Stärken und Ressourcen gefördert.

Traumaarbeit braucht oft Zeit, Geduld und Vertrauen.

Sie kann jedoch dabei helfen, wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen, sich selbst besser zu verstehen und Schritt für Schritt in den Alltag zurückzufinden.